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7. Börsen-Apéro der Sparkasse Schwyz mit Marianne Fassbind
Ohne Risiko keine Rendite
Am Abend des 1. Mai 2001 sprach die Cash-Kolumnistin
Marianne Fassbind beim Börsen-Apéro der Sparkasse Schwyz im
MythenForum Schwyz über die optimale Zusammensetzung eines Börsen-Portefeuilles.
Dabei machte sie den knapp 200 Zuhörerinnen und Zuhörern
klar, dass eine hohe Rendite auch immer ein hohes Risiko
bedeutet.
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Marianne Fassbind, deren familiäre
Wurzeln in Oberarth liegen und die heute in Rapperswil
lebt und dort unter anderem als Stadträtin aktiv ist,
war von der Sparkasse Schwyz zum Börsen-Apéro
eingeladen worden, um die Frage «Gilt das Zauberwort
Diversifikation auch bei Börsenturbulenzen?» zu erörtern.
Die Antwort der Anlagespezialistin bei der
Wirtschaftszeitung Cash und Cash TV fiel eindeutig aus:
«An der Börse darf man nicht alles auf eine Karte,
sprich auf eine einzige Aktie oder Obligation setzen. Um
Klumpenrisiken zu vermeiden, sollte man diversifizieren.» |
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Nach dem Vortrag vom 1. Mai im
MythenForum Schwyz unterhielten sich Bruno Reichmuth
(r.), Vizedirektor bei der Sparkasse Schwyz, die den Börsen-Apéro
zum mittlerweile siebten Mal durchführte, und Peter O.
Burkhard (l.) von der sks Vermögensverwaltung in Pfäffikon
SZ beim Apéro mit der Referentin Marianne Fassbind
angeregt über die turbulente Börse. |
Unterlegt mit zahlreichen Grafiken und Tabellen erhärtete
sie die Tatsache, dass es für jeden Anleger eine optimale
Zusammensetzung von Aktien und Obligationen gibt, die das
Schwankungsrisiko bei Börsenturbulenzen minimiert und
trotzdem eine gute Rendite ermöglicht. Des weiteren zeigte
Marianne Fassbind auf, dass man an der Börse mit Aktien
langfristig mehr Geld verdienen kann als mit Obligationen. «Allerdings»,
so die Börsenkennerin, «bedeutet eine höhere
Renditeaussicht auch ein höheres Risiko.» Mit anderen
Worten: Mit Aktien kann man sehr viel gewinnen, aber auch sehr
viel verlieren.
Um eine optimale Diversifikation zu erreichen, sollten
Schweizer Anleger in Fonds investieren, empfahl Marianne
Fassbind am Ende ihrer Ausführungen: «Ein gut strukturierter
Fonds bringt mehr, als wenn man sich selbst aus allen möglichen
Titeln ein Portefeuille zusammenstellt.»
Im Anschluss an das Referat lud die Sparkasse Schwyz zum Apéro
ein, der von den Zuhörerinnen und Zuhörern rege genutzt
wurde, um über Diversifikation, die Börse und andere Themen
zu diskutieren. |